Presserezensionen
BUSINESS BESTSELLER, Nr. 20, 25.01.2002, digitale Ausgabe
Wer bereit ist, nach- und umzudenken, kann sich auf die Rückkehr des Hofnarren freuen. Dieses Buch führt uns hinaus aus der Sackgasse vorgefasster Meinungen und hin zur Eigenverantwortung. Mit jeder Seite wird diese Lektüre faszinierender, jedes Kapitel hält uns den Spiegel vor, "entstellt uns bis zur Kenntlichkeit" und Absatz für Absatz müssen wir der Wahrheit ins Gesicht sehen.
LERNENDE ORGANISATION, Jänner/Februar 2002, S. 68
Dies ist ein sehr unterhaltsames, einfach lesbares und gleichzeitig theoretisch äusserst fundiertes konstruktivistisches Management-Buch (...), das nicht nur ManagerInnen, sondern auch PersonalentwicklerInnen und BeraterInnen zu empfehlen ist.
SONNTAGSZEITUNG, Zürich 28.04.2002
Auf den Chefetagen der Schweizer Wirtschaft kriselt es. Über Jahre gefeierte Manager befinden sich auf Schleuderkurs oder treten unter Druck zurück. Vorzeigemanager werden als Abzocker entlarvt.
Nicht an einzelnen Personen liege das Problem, sondern an Systemmechanismen, glaubt Hans A. Wüthrich. Der Professor für Internationales Management an der Universität der Bundeswehr München, Partner der Zürcher Beratungsfirma B&RSW und früherer Vizepräsident von Feldschlösschen, sieht die Hauptursache vieler Entscheidungsfehler in der «Lernresistenz» der Hierarchen.
Topmanager erhielten selten ehrliches Feedback - schreiben Wüthrich und seine Ko-Autoren in ihrem Buch «Die Rückkehr des Hofnarren». Was an mittelalterlichen Höfen in Form des Hofnarren als «institutionalisierte Form der Reflexion» Fürsten den Spiegel vorhielt, hätte nach Meinung der Autoren heute wieder seine Berechtigung.
Sie sind mit ihrer Analyse nicht allein. Der Zürcher Professor Bruno S. Frey fordert einen Advocatus Diaboli in den Schaltzentralen der Wirtschaft. Die Basler SP-Nationalrätin und Unternehmerin Anita Fetz möchte Managern gar eine Viertagewoche verschreiben - «damit ein Tag fürs Nachdenken bleibt».
IMPULSE (impulse.de Topthemen vom 08.05.2002)
Die eigene Position überdenken Aus den Geschichten und Anekdoten im Buch leiten die Autoren sechs Fragen ab. Sie sollen dabei helfen, sich immer wieder selbst den Spiegel vorzuhalten, das eigene Verhalten zu überdenken und Routinen zu überwinden:
- Erkläre ich meine Wirklichkeit zur objektiven Wahrheit? - Verwechsle ich Kompromiss mit Konsens und tue mich schwer mit Andersartigkeit? - Glaube ich, dass ich alles steuern kann, im Griff haben muss und dabei ganz alleine bin? - Fühle ich mich fremdbestimmt - ein kleines Rädchen in einem großen Getriebe? - Zeige ich immer mit dem Finger auf andere anstatt zu fragen: "Was trage ich dazu bei?" - Wann habe ich das letzte Mal Rangniederen zugehört, um zu lernen?
Stellt man sich diese Fragen und setzt sich immer wieder selbst die Narrenkappe auf, so das Konzept der Autoren, dann werden festgefahrene Strukturen und undurchlässige Hierarchien überwunden. Dann fällt es leichter, auch einmal die Wahrheit des Anderen zu erkennen und offen für neue Ideen zu sein. [Andreas Schmidt]
DIEBOLD MANAGEMENT REPORT 05/2002
Was Wirtschaftsunternehmen heute oft fehlt, ist ein moderner Hofnarr. Die Autoren können sich sicher sein, mit dieser seltsam anmutenden Behauptung Aufmerksamkeit zu erregen.
VDI nachrichten, Duesseldorf, 29.11.02
Wie sich die Bilder gleichen: An der Spitze des Hofes herrscht der Koenig von Gottes Gnaden, ein ueberirdischer Repraesentant seiner Untertanen, deren Wohl von ihm abhaengt. An der Spitze des Konzerns steht ein CEO oder Vorstandsvorsitzender, berufen vom Board oder vom Aufsichtsrat. Das Wohl der Mitarbeiter haengt von dem Handeln des Konzernlenkers ab. Wer jetzt an Gemeinsamkeiten denkt, greife zum Buch "Die Rueckkehr des Hofnarren". Das umfasst nur 150 Seiten, ist so groß wie ein Briefumschlag DIN-A6-lang. Die Autoren leiten aus vergangener Pracht deutliche Seitenhiebe auf heutige Statthalter und deren Entscheidungsfindung ab. Haeppchen- und absatzweise werden kurz und praegnant Erkenntnisse und Zitate serviert, geeignet fuer gestresste Schnellleser. Vielleicht fruchtet ja der Vorschlag, sich neben Umwelt-, Ethik- und sonstigen Beauftragten auch einen CCJ, Chief Court Jester (Hofnarren), zu halten. Wer darf denn sonst die Wahrheit sagen?
(rus)
BUSINESS VILLAGE (Newsletter Februar 2003/II)
Blicken Sie in den Spiegel und profitieren Sie von den Anstößen und Ideen der Autoren. Ebenso unterhaltsam wie anschaulich.
WOMAN`s - Das Netzwerk für Business-Frauen (April 2003)
Edith Joost-Gehren, Senior-Manager der WOMAN`s Business Akademie München
Vorweg: Bücher wirken nicht nur durch ihren Inhalt, schon ihr Äußeres kann so ästhetisch wirken, dass es neugierig macht. So ein Buch ist Die Rückkehr des Hofnarren. Liebevoll gestaltet, ist es präzise und verleitet gleichzeitig zum Nachdenken. Mit großem Vergnügen und Gewinn habe ich dieses Buch gelesen.
Obwohl von drei Autoren erscheint das Buch aus einem Guss. Nach kurzem geschichtlichen Rückblick auf die Blütezeit des Hofnarren wird elegant der Bogen zur Gegenwart geschlagen. Wer darf/ja muss den Herrschern (die CEOs in den Konzernen) sagen, was unbequem ist? Hierarchie & Macht verhindern Lernen & Veränderung. Die Autoren kennen das Firmenumfeld genau.
Wie wir es besser machen können? Dem Buch eine Memory Card beizulegen ist genial. Für alle, die sich schnell orientieren wollen. Visuelle können sich mit den Bildern sogleich wieder den Inhalt der Kapitel vorstellen.
Denn das Buch selbst ist kein Text zum schnellen Konsumieren, es ist ein ästhetisch mit Bildern versehenes Kunstwerk, das zum Immer-wieder-Lesen einlädt. Jedes mal werden Sie etwas Neues finden, über das es sich lohnt nachzudenken.
Rezensionen
privater Leser
Andreas Wiedow aus Frankfurt:
"Manche halten das für Erfahrung, was sie zwanzig Jahre lang
falsch gemacht haben." Mit leichter Feder geschrieben hält
dieses Buch den Vergleich - die Autoren mögen mir dies verzeihen -
mit den auf exzellentem leserfreundlichem Niveau verfassten Werken
eines Paul Watzlawick stand. Das Buch bietet jedem, der auf der
Suche ist, Schlüssel zum Erfolg. Meine Seminarteilnehmer sind
begeistert."
Sven Exter
aus München:
"Ich bin beim Militär in einer Führungsposition tätig. Vor
kurzem empfahl mir ein Mitarbeiter das Buch „Die Rückkehr des
Hofnarren". Seine begeisternde Kurzzusammenfassung überzeugte
mich.
Selten habe ich ein Buch in so kurzer Zeit mit einer solchen
Freude durchgelesen. Obwohl dem ersten Eindruck nach zu urteilen
doch eher ein betriebswirtschaftliches Buch, das eine
Managementtheorie beschreibt und bei der Führung ziviler
Organisationen helfen soll, so spürte ich jedoch schon beim Lesen
die breite Anwendbarkeit des Inhaltes auf alle Bereich des Lebens.
Nicht nur für meinen Beruf als Soldat fand ich sehr interessante
Denkanstöße; auch im privaten Bereich hat der Inhalt seine
Bedeutung.
"Die Rückkehr des Hofnarren" hält dem Leser den
Spiegel vor und bringt ihn auf amüsante Weise dazu, kritisch über
sich selbst und seine Rollen nachzudenken. Es hilft so dabei, sich
hin und wieder über das System zu stellen, in dem man sich bewegt,
und verhindert damit, unbemerkt selbst ein Teil davon zu werden.
Und ganz nebenbei ist das Büchlein, Dank seiner ausgezeichneten
Ausstattung und Aufmachung, den zahlreichen Illustrationen und dem
amüsanten Schreibstil, auch hervorragend als Geschenk geeignet!"
Tim Müller
aus München:
"Die Rückkehr des Hofnarren" hält dem Leser den
Spiegel vor und zwingt ihn auf amüsante Weise, das reflektierte
Bild aus ungewohnten Blickwinkeln zu betrachten. Liebgewonnene
Ansichten werden so auf den Kopf gestellt, verfestigte Selbst-Bilder
als das gezeigt, was sie sind - spiegelverkehrt.
Das Buch ermöglicht Einsichten, die Entscheidern über die Änderung
der Selbstwahrnehmung zu einem besseren Verständnis auch ihres
Gegenübers verhilft.
Uneingeschränkt zu empfehlen!"
Dipl.-Journalist Dipl.-Ing. Wolfgang Langeneck
aus Berlin:
"Wer Watzlawick kennt, der wird an diesem Buch seine helle Freude
haben. Markant geschrieben und mit der gehörigen Portion Humor auf
den Punkt gebracht. Wahrheiten für Manager und alle, die Menschen führen.
Schon beim Lesen wird man lockerer, und am Ende auch ein bißchen
weise."
Jürgen Stadelmann:
"Das Buch " Die Rückkehr des Hofnarren" habe ich mit
großem Vergnügen in einem Rutsch über das Wochenende gelesen. Ich
möchte Sie zu diesem Buch beglückwünschen. Ich habe noch selten
ein zu einem solchen Thema in einer derart unterhaltsamen Form
geschriebenes Buch gelesen. Die darin angesprochenen Inhalte sind
nach meiner Einschätzung höchst relevant. Ich habe für mich
einige Lehren daraus entnommen, die ich in meiner persönlichen
Arbeit umzusetzen bemüht sein will."
Gunther Thiele
aus Berlin:
"Wer keine Scheu davor hat, sich bei der Lektüre hin und wieder
selbst im einen oder anderen beschriebenen Verhaltensmuster
wiederzuerkennen, wird das Plädoyer für „Die Rückkehr des
Hofnarren" als aufschlussreiches und zugleich unterhaltsames
Lehrbuch begreifen. Es lehrt anhand eindringlicher Beispiele
Offenheit und Toleranz, propagiert das kritische Hinterfragen
eigener „Vor"-Einstellungen und leistet somit einen wichtigen
Beitrag zu mehr Ehrlichkeit - nicht nur in der beruflichen
Kommunikation."
Bernd Linder-Hofmann
aus Nürnberg:
"Ein äußerst kurzweilig und vergnüglich zu lesendes Buch, das
darüber die ausgezeichnete und fundierte Recherche über den
Hofnarren vergessen läßt. Das Buch hält einen ausgezeichneten
Spiegel auf die (immer noch) feudalen Ausprägungen unseres heutigen
Managements, ohne in der Analyse stecken zu bleiben. Im Gegenteil:
die praktischen Ratschläge, die in der Umsetzung Konsequenzen vor
allem in der Auswahl und der Entwicklung von Managern haben sollten,
decken sich mit meiner langjährigen Erfahrung in diesen Bereichen.
Ein ausgezeichnetes und empfehlenswertes Buch, das in seiner Kürze
eine inhaltliche Tiefe bietet, die sich viele andere Autoren als
nachahmenswertes Beispiel nehmen sollten."
Rezensentin/Rezensent
aus Schongau:
"Es regt in der Tat zur Reflexion an; und je länger ich über das
Gelesene reflektiere, umso mehr bin ich der Meinung, dass das Buch völlig
den Nerv unserer schnelllebigen Zeit trifft.
Ich könnte mir das Buch durchaus als Handbuch für die in unserem
Hause praktizierte Unternehmenskultur vorstellen. Mit grosser Freude
werde ich „Die Rückkehr des Hofnarren" innerhalb unserer
Firmengruppe sowie unseren Kunden und Geschäftspartnern
weiterempfehlen."
Rezensentin/Rezensent
aus München:
"Herzlichen Dank, dass Sie den Hofnarren wieder erweckt haben! Ihr
Büchlein ist eine Wunderwaffe gegen alle Lernblockaden, und ich
habe mich selbst schon ernsthaft gefragt, wo ich mich denn in die
Hierarchie der Makaken einordnen sollte..."
Rezensentin/Rezensent:
"Soviel Wahrheit mit so wenig Umschweife!"
Joerg Arnold aus Zürich:
"Nachdem Hans A. Wuethrich diesen Herbst am
Armee-Ausbildungszentrum in Luzern (AAL) im Fuehrungslehrgang II mit
seinem Schlussreferat einem wirklich wuerdigen Schlusspunkt setzte,
war ich mehr als gespannt auf das von ihm angekuendigte Buechlein.
Nun ist es eingetroffen - ich habe es in einem Zug und mit Genuss
gelesen -und bin schon ein zweites Mal daran.
Die angeschnittenen Themen gehen jeden an, der mit Leuten umgehen
darf/muss - fuer Leute mit Fuehrungsaufgaben ein Muss.
Die verwendeten, treffenden Bilder, der mehr als aktuelle,
historische Bezug und das gekonnte Hinhalten des Spiegels sollten
eigentlich jeden Leser dazubringen, ueber die gemachten Aussagen,
sich selber und das eigene Verhalten kritisch - aber hoffentlich
immer mit einem Schmunzeln ueber sich selbst - nachzudenken.
Ueber ein Projekt zum Thema "Rueckkehr des Hofnarren"
werde ich spaeter noch berichten."
Prof. Dr. Manuela Thurm
aus München:
"Als Wissenschaftlerin, die auch beratend tätig ist, weiß ich um
die Schwierigkeit, unterschiedliche Denk- und Sprachgewohnheiten von
Forschung versus Praxis so intelligent miteinander zu verknüpfen,
daß die wichtigen Botschaften - z.B. eines Buches - in der
Unternehmenspraxis auch wirklich ankommen. "Die Rückkehr des
Hofnarren" ist m.E. im Kontext "Unternehmenskultur"
eines der wenigen Bücher zum Thema Reflexion und Intervention,
denen es gelungen ist, fernab von theoriesprachlichem Gestrüpp das
Bedürfnis der Zielgruppe nach klaren Aussagen mit unmittelbarem
praktischen Nutzen zu bedienen. Und dies obendrein auf originelle
und humorvolle Weise. Ich bin überzeugt davon, dass die farbenfrohe
Figur des Hofnarren das Potential für eine griffige und
erfolgreiche Metapher für Reflexion über Unternehmenskultur hat,
die auch verwandten Themen wie "soft skills",
"soziale Kompetenz" und "emotionale Intelligenz"
nachhaltige Impulse verleihen wird."
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