Presserezensionen
BUSINESS BESTSELLER (Juni/Juli 2002, S.25)
Ein Merkmal unserer Zeit ist wohl die Beschleunigung der Dinge. Rasanter Fortschritt und oft gnadenloser Wettbewerb in allen Bereichen des Lebens steigern die Geschwindigkeit unseres beruflichen und privaten Lebens.
Aber kommen wir tatsächlich voran, oder treten wir nur gehetzt auf der Stelle? Aus der Angst, den Überblick zu verlieren und dem Gefühl der Überforderung wächst in vielen der Wunsch nach einer Pause.
«Stillstand im Wandel » aus der Reihe Gellius Edition Auszeit hinterfragt genau diese Problematik und bietet all jenen, die Veränderung wollen die Möglichkeit, selbstverständliche Muster und Strukturen zu durchschauen und das eigene Agieren und Reagieren zu überdenken. Das Buch öffnet ein neue Sichtweise von Change Management und wendet sich nicht ausschließlich an Manager, sondern auch an Verantwortungsträger aus Politik und Gesellschaft.
Es ist ein Begleiter zum Innehalten und neu Durchstarten.
LERNENDE ORGANISATION (Nr. 8 Juli/Aug. 2002, S.64)
Das Buch beleuchtet den Begriff „Change Management“ und die Hintergründe seiner bisher eher bescheidenen Erfolge in den Unternehmen. (...)
Change musste bislang immer messbar sein, und die geschaffenen Unterschiede sollten deutlich sichtbar für die Manager und vor allem die Shareholder präsentiert werden können.
Und da es in der Wirtschaft hauptsächlich um den „großen, weltbewegenden“ (oder zumindest unternehmenserschütternden) Wandel geht, passiert es immer wieder, dass kleine, schrittweise Veränderungen zum notwendigen Zeitpunkt schlicht übersehen werden – und das Management ist dann vergleichbar mit einem Frosch, der in einem Topf mit Wasser sitzt, das kontinuierlich erhitzt wird: Er stirbt, weil er die kontinuierliche Veränderung nicht wahrnimmt – bis es zu spät ist.
Ein Buch, das sehr zum Innehalten und Nachdenken anregt
AARGAUER ZEITUNG, 15. Juli 2002
Wie der Hamster in seinem Rad. Hans A. Wüthrich über Manager, die keine Zeit haben zum Nachdenken. (von Patrik Müller)
Herr Wüthrich, jede Firma hämmert den Mitarbeitern ein, Wandel und Flexibilität seien das Wichtigste. Und jetzt kommen Sie und schreiben von Stillstand. (...) Ihr Buch richtet sich ausdrücklich an Manager. Was lernen sie bei der Lektüre?
Wüthrich: Die Herausforderung lautet nicht «Change Management», sondern «Change the Management». Das Buch zeigt vier Ansätze auf. Erstens: Reflexion über Reflexe. Primär gefordert sind Manager als Philosophen und nicht als Handwerker. Zweitens: Zutrauen statt misstrauen. Vertrauen in die Mitarbeitenden und deren Veränderungsideen ist die einzige Möglichkeit, mit der zunehmenden Komplexität umzugehen. Drittens: Loslassen statt blockieren. Kein Manager kann die gesamte Verantwortung allein tragen; deshalb muss die Last auf mehrere Schultern verteilt werden. Viertens: Vielfalt statt Einheit. Unterschiedlichkeit ist als Chance zu sehen, es braucht ein Biotop für Querdenker.
BUCHHÄNDLER HEUTE, 12/2002, S.66
Willkommen in Joe´s Bar!
Hier werden von Autor Hans A. Wüthrich - Illustrationen von Ernst Böhm - auf vergnügliche Weise Fragen diskutiert wie "Lassen sich Veränderungen wirklich steuern?", "Wer oder was ist veränderbar?", "Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Macher im driver´s seat?" Ein erfrischend anderes Verständnis von Change Management! (Prof. Dr. Ossola-Haring)
ibi magazin - Fachzeitschrift für Unternehmenskommunikation (05/2002, S.5)
Illusion Change Management? Inspiriert (...) hinterfragen die Autoren Hans A. Wüthrich, Dirk Osmetz und Andreas F. Philipp Prämissen des betriebswirtschaftlichen buzzwords „Change Management“. Dabei denken sie den Begriff radikal neu und entwickeln ein alternatives Verständnis diese Begriffs.
MANAGEMENT REVUE (14. Jg., Heft 1, 2003, S.19-23)
Faszination Reflexion: Change the Management Rezension von Dr. Frank E.P. Dievernich (Auszug)
Die Tom Petersche Didaktik findet sich nun auch in der deutschsprachigen Managementliteratur wieder. Professor Hans A. Wüthrich hat gemeinsam mit zwei systemischen Unternehmensberatern ein bemerkenswertes Buch verfasst. Dabei geht es zentral um die Vermittlung eines neuen Verständnisses von Change-Management, welches seine Wurzeln in der Theorie des Konstruktivismus hat. (...)
Wüthrich, Osmetz und Philipp bieten uns die Geschichte eines Managers an, der lernt, sich durch die Organisation steuern zu lassen, damit er nicht gegen, sondern mit der Organisation den Wandel anstellen kann. (...) Der Clou an der Geschichte ist, dass mehr denn je der Manager als irritierender Moment im Unternehmen gebraucht wird. (...)
Change-Management bedeutet also zunächst einmal Change the Management. Vor allem bedeutet dies zwingend, den Blick vom Außen ins Innen zu richten. Das nennt man gemeinhin Reflexion. Reflexion benötigt Zeit. Diese ist aber, will man den Managern glauben, bekanntermaßen nicht vorhanden. Und was sagen die Autoren dazu? „Tue einfach mal als ob!“. Sie haben Recht.
BUSINESS VILLAGE (Newsletter Februar 2003/II)
Unterhaltsames und nützliches kleines Lektüre-Bändchen - vielleicht als kleines nachträgliches Valentinsgeschenk?
Unter dem Motto ‚Stillstand im Wandel’ hinterfragt unsere Empfehlung kritisch das ‚Change Management’ und stellt unbequeme, aber lesenswerte neue Ansätze vor. (...) Ebenso unterhaltsam wie anschaulich und in leicht verdaulicher Form interessante Betrachtungen über Gott, die Welt und das Business.
MANAGEMENTWISSEN ONLINE (02.05.03),
Besprechung von Johannes Thönneßen
Alles ändert sich, und zwar immer schneller. Das haben wir schon oft gehört, dass man diesen Veränderungen mit dem sogenannten "Change Management" begegnet. Die Frage ist nur, ob das tatsächlich funktioniert? (...)
Am Beispiel einer brasilianischen Stadt zeigen die Autoren, dass es andere Wege gibt als die klassischen wie Change-Programme (Change als Episode), Top-down-Vorgaben oder Optimierung des Bestehenden. Was dort unternommen wurde, wird hier mit dem täglichen Vorgehen in den Unternehmen verglichen, aber die Botschaft ist einfach: Loslassen und den Menschen vertrauen. Wenn diese sich respektiert fühlen, übernehmen sie Mitverantwortung.
Doch der Manager, fiktiver Gesprächspartner in diesem kleinen Bändchen, ist nicht überzeugt, denn in der Wirtschaft geht es doch anders zu. Erst als er abends in seiner Bar mit dem Barkeeper Joe zusammentrifft, gelingt es diesem, dem Manager die Augen zu öffnen: Nicht Change-Management, sondern Change the Management.
Das ist alles verständlich, anschaulich und unterhaltsam beschrieben, lässt sich bei einem schönen Glas Wein am Kamin in kurzer Zeit lesen und animiert zum Innehalten und Nachdenken.
UNTERNEHMENSENTWICKLUNG (Juni-Juli 2003, S. 18)
Welche Bilder haben Manager heute im Kopf, wenn sie über Wandels sprechen? Und welche Handlungsweisen gehen mit diesen „mentalen Modellen“ einher? (...) Am Beginn dieses zum kurzen Innehalten und Nachdenken einladenden Büchleins nehmen die Autoren den Begriff des Wandels genauer unter die Lupe. Wandel in Natur, Physik und Gesellschaft – so die erste Bestandsaufnahme erscheint als allgegenwärtiges Phänomen (Change auch ohne Management!?). (...) Dem stellen sie im nächsten Schritt das Steuerungsverständnis vieler Manager im Umgang mit Wandel gegenüber, das wesentlich charakterisiert ist durch Change als Reaktion aufgrund von Leidensdruck, episodenhafte Eingriffe, top-down Initiierung und oft nur an der Oberflächenstruktur ansetzend. Was wäre nun ein alternatives Steuerungsverständnis? Ob brasilianische Millionenstadt, in der die Stadtentwicklung seit 1971 entscheidend von den Bewohnern gestaltet wurde, oder das weltbekannte Orpheus Chamber Orchestra, das einmalige Leistungen auch ohne Dirigent erreicht - es gibt alternative Modelle, die den Weg weisen: weg von „Change Management“ hin zu „Change (the) Management“. (Mag. Peter Wagner)
Weitere
Rezensionen privater Leser
Rezensentin/Rezensent aus Singen:
"Wer von uns kennt sie nicht, die literarischen Werke zum Thema
Change Management und artverwandter Themen? Haben wir nicht bereits
eine nennenswerte Anzahl dieser Werke gelesen, Kurse und Schulungen
mitgemacht und uns oft gefragt, warum die Kernfragen und
Kernaussagen möglichst umständlich, mit vielen Fremdwörtern und
damit hoher Zeitintensität kommuniziert werden?
So zumindest ist es mir gegangen und deshalb habe ich mit grosser
positiver Verblüffung "Stillstand im Wandel" gelesen. In
diesem Buch werden die Probleme der Zeit (im grundsätzlichen
Zusammenhang mit Change Management) plakativ dargestellt und
realisierte Lösungen aufgezeigt. Erfrischend hierbei sind die
Beispiele nicht-konventioneller Problemlösungen, die durch ihre
Zielorientiertheit zu machbaren (Finanzierbarkeit / Zeitliche
Realisierbarkeit) Lösungen kommen, obgleich sich zu erst das
"geht nicht" scheinbar aufdrängt.
Kurzum: Ein sehr gelungenes Werk, welches es im Gegensatz zu
vergleichbaren Werken nicht nötig hat, in einer proportionalen Abhängigkeit
zwischen der Kompetenz seiner Autoren und der Anzahl an Fremdwörtern
stehen zu müssen. Die Beispiele und Beschreibungen sind treffend
und für jedermann aber auch für die Experten lesenswert."
oliverluft3 aus Karlsruhe:
"Das beste Buch, das ich seit langer Zeit gelesen habe!
Es gibt konkrete Handlungsempfehlungen, inspiriert durch Denkanstöße
zum Umdenken und vermittelt eine neue Sichtweise auf das
"leidige" Thema des Change Managements. Zudem ist das Buch
leicht verständlich geschrieben, ohne jedoch seinen
wissenschaftlich fundierten Hintergrund zu verbergen. Abgerundet
wird die Lektüre durch eine ansprechende und edle Visualisierung,
die die zu vermittelnden Inhalte plastisch werden lässt.
Aufgrund der Tatsache, dass man viele Informationen in
komprimierter Form erhält, eignet sich das Buch gerade für
diejenigen unter uns, die es sich eigentlich zeitlich gar nicht
leisten können Bücher zu lesen - nehmen Sie sich die Zeit dafür,
es lohnt sich!"
David Fehr aus Winterthur:
"Das Buch lag eine Weile auf meinem Pult. Als ich das erste Mal
kurz drin stöbern wollte, habe ich es gleich in einem Zuge gelesen.
Diese Buch passt bestens in die heutige Zeit, in der die Manager
immer noch an ihre Allmacht glauben, dadurch kaum was bewegen können,
aber gross Kasse damit machen (Shareholder Value lässt grüssen),
bis der grosse Absturz kommt und sich alle fragen, warum man nicht
schon früher gemerkt hat, dass das Schiff immer noch aus dem Ruder
läuft.
Das Buch ist so geschrieben, dass sogar wir Manager es verstehen,
nur die einen werden, was sie darin lesen, nicht verstehen wollen."
GISI Consult - Roger Gisi aus Tuggen:
"Es ist immer schön zu lesen, wenn in ein Business-Buzzword mal
kräftig frischer Wind hineingeblasen wird. "Stillstand im
Wandel" ist ein Muss für alle Manager und Consultants, auch
und gerade für diejenigen, die noch mit den Spätfolgen vergangener
Reengineering-Projekte zu kämpfen haben und die Forderung
"Change (the) Management" ernst nehmen.
Aus diesem Buch sollte man einen Lehrfilm machen. Fundierte
Information, pointiert geschrieben und vergnüglich zu lesen. Und
wie stets bei Titeln des GELLIUS Verlages: hervorragend illustriert
und in edler Ausstattung. Kurz gesagt wieder ein ideales Business-Präsent.
Weiter so!"
mignatjuk aus Sachsen:
"Der Titel klingt revolutionär: Gerade haben wir Change
Management "entdeckt" und schon ist es wieder eine
Illusion! Autoren mit wissenschaftlichem Hintergrund schreiben zu
einem aktuellen und wichtigen Thema - und trotzdem ist leider schon
die Wahl des Titels äußerst irreführend. Schade, aber hier wird
nicht die Problematik des Change Management besprochen, sondern die
des Business Reenginiering. Aber das ist schon lange als Illusion
"enttarnt" worden!
Schon "Klassiker" wie Staehle (in Management) und
anerkannte Experten wie Schreyögg beschreiben den kleinen aber
feinen Unterschied zwischen Change Management und Business
Reenginiering. Wissenschaftlich anerkannt (und äußerdem auch
logisch) ist eine grobe Unterteilung in 2 Arten von
unternehmerischem Wandel, wobei die 1. nur oberflächlich greift und
die Existenz eines Unternehmens sichert (Symptome kurieren, z.B.
Business Reenginiering), die 2. Art aber eine grundsätzliche Änderung
in Einstellungen, Wandelverständnis, Lern- und Innovationsverhalten
usw. darstellt, die zusätzlich zur Existenzsicherung die
Weiterentwicklung eines Unternehmens bewirkt.
Für alle, die Business Reenginiering aufgeben wollen, ist das Buch
ein guter Begleiter. Es macht Mißstände und Probleme deutlich. Für
Leser, die an echtem Change Management interessiert sind, bleibt nur
die Hoffnung auf Autoren, die nicht auf der "Buzz-Wort"
Welle schwimmen und/oder genauer mit dem Vokabular umgehen."
Astrid Begemann aus Darmstadt:
"Jeder ist Manager seines Lebens, daher ist dieses Buch eine
Pflichtlektüre für Jedermann.
Sie wollen Zen erfahren, lesen Sie dieses Buch.
Eine Aussage eines Zen Meisters ist: Beschäftige Dich mit einer
Sache und widme Dich nur dieser einen Sache. Wenn Du isst, dann
esse! Wenn Du spazieren gehst, gehe spazieren! ...
Beim Lesen dieses Buches, werden Sie Lesen! Zeit und Raum vergessen
und machmal den Gedanken einfach ihren Fluss lassen.
Geschrieben in einer Klarheit, die die Komplexität des Themas
leicht erscheinen lässt und neugierig macht auf mehr.
Ein Buch für die Entdeckung einer besonderen Management-
beziehungsweise Lebensqualität.
Viel Freude bei der Entdeckungsreise."
Felicitas Freiin von Elverfeldt aus Frankfurt am Main:
"Das Buch habe ich mit großem Genuß gelesen!! Das war ein Vergnügen
und ich gratuliere von Herzen. Ich fand es einerseits sehr klar und
profunde und andererseits sehr leicht zu lesen - ein guter Mix für
anspruchsvolle und zugleich zeitlich limitierte Leser. Es wäre
toll, einmal gemeinsam mit den Autoren eine Sesshin zu erleben und
Zeit für anregende Gespräche zu finden!" |